Jeder hat sein Fässchen zur VERFÜGUNG

Bereits während meinem Medizinstudium habe ich mich immer wieder Mal mit der Komplementärmedizin beschäftigt. Der Gedanke der Homöopathie z.B. war für mich faszinierend. Man behandelt mit einer Substanz, die die Krankheit eigentlich auslöst oder verstärkt, damit sich der Körper gegen diese Krankheit wehrt. Dieses Prinzip sieht man z.B. sehr gut, wenn man einer Frau die Tagescreme weg nimmt. Wenn jemand trockene Haut hat und diese ständig eincremt, wird diese nur noch trockener. Der Körper lässt sich verwöhnen, wieso sollte er selber etwas erledigen, was ihm von Aussen geschenkt wird. Die logische Konsequenz wäre eigentlich die Haut zu entfetten, damit sich der Körper wehrt und selber mehr Fette zum Schutz für die Haut produziert! Solche "kleinen" Überlegungsfehler sind mir bei Behandlungen von chronischen Erkrankungen immer wieder Mal aufgefallen, weshalb ich mich immer mehr für verschiedene Therapieansätze interessiert habe. 

Dann habe ich im zweiten Jahr als Assistenzarzt auf der Pathologie mit der Neuraltherapie angefangen. Hier setzt man auch Reize, damit sich der Körper gegen seine Schmerzen oder andere Beschwerden wehrt. Bei der Behandlung mit der Neuraltherapie ist mir im Verlauf ein ziemliches Paradoxon aufgefallen! Die Neuraltherapie wirkt bei älteren Leuten meistens besser als bei Jüngeren! Ich muss dies etwas konkretisieren: Nehmen wir an, es kommt eine 80 Jährige Frau in die Praxis und klagt sich über heftige Knieschmerzen seit 2 Monaten. Die erste Überlegung wäre doch jetzt: die Gute hat doch sicher eine ausgeprägte Arthrose (was auch so wäre, wenn man eine Röntgenbild machen würde) und somit sind die Knieschmerzen erklärt und folglich kann man auch nichts mehr machen, ausser vielleicht ein Schmiermittel oder Cortison hineinspritzen oder dann als letzte Möglichkeit operieren. Bei diesen Patienten ist mir jedoch schon öfters aufgefallen, dass bereits nach einer Behandlung mit der Neuraltherapie eine massive Besserung eintritt! Wie kann man sich so etwas erklären? Die entscheidende Frage hier ist, wieso hatte die Patientin bis vor 2 Monaten noch keine Schmerzen? Die Arthrose fängt ja bereits in jüngeren Jahren an und wird dann über die Zeit immer ausgeprägter. Die Patientin hatte also 15 Jahre zuvor auch schon Arthrose, aber keine Schmerzen!? Die gleiche Frage kann man sich stellen bei Leuten die mit 70 eine Rheumaerkrankung bekommen, die genetisch vererbbar ist und eigentlich auch schon bei der Geburt hätte auftreten können! Irgendetwas hat das Fass zum überlaufen gebracht! Und hier kommt jetzt auch die Erklärung des Paradoxon: Beim jungen Patienten, welcher noch kaum Arthrose hat und dennoch an Knieschmerzen leidet, muss vielmehr daneben laufen (oder im Fass drin sein) als bei der älteren Patientin! 

Was ist drin im Fässchen?

Störfelder/Regulationsstörungen: hierzu gehören Narben, chronische Mandelentzündungen, eiternde Zähne welche nicht bemerkt werden, psychische Blockaden u.s.w.

 

Nahrungsmittelallergien/Unverträglichkeiten, schlechte Ernährung, zuviele Kohlenhydrate, Bewegungsmangel

 

Toxine aus der Umwelt

 

schlechter Stress/Dystress

 

psychische Belastungen

 

Mikronährstoffmangel

 

Parasiten-/Viren-/Bakterienbelastungen

 

Übersäuerung

 

u.s.w.


Vorgehen

An erster Stelle steht die Anamnese/Geschichte des Patienten. Diese sollte so ausführlich wie möglich sein weil etwa 80 Prozent der Ursachen schon in der Anamnese herausgefunden werden. Um diese so ausführlich wie möglich machen zu können, ist es sinnvoll einen Anamnese-Fragebogen im Voraus auszufüllen. Es gilt vor allem herauszufinden, ob ein Problem funktionell oder strukturell bedingt ist. Beispiel: nehmen wir noch einmal die Knieschmerzen. Man hat die Knieschmerzen jedoch nur in der Nacht um 2 Uhr und erwacht wegen diesen Schmerzen. Laufen, ja sogar Wandern kann er ohne die Knieschmerzen zu bekommen. Alle Abklärungen waren bislang unauffällig und z.B. auch eine Kortisonspritze ins Kniegelenk brachte überhaupt keine Besserung der Beschwerden. Hier handelt es sich mit bis an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit um einen funktionellen Schmerz, welcher unbedingt komplementärmedizinisch behandelt werden sollte. Hier hilft dann z.B. auch die genaue Lokalisation des Schmerzes, weil diese ein Hinweis auf einen Meridian oder ein Element liefern kann und hier z.B. eine Narbe auf dem Meridian oder eine Organschwäche oder eine chronische Entzündung gefunden werden kann. 

Um das Ganze noch mehr einzugrenzen macht mein Praxisteam und ich zusätzlich noch kinesiologische Testungen, welche dann zusammen mit der Anamnese in die Diagnosefindung und zum Planen der Therapie mit einbezogen werden. 

 


Bei vielen Erkrankungen lohnt es sich, wenn man für die psychische Ebene zusätzlich noch eine Therapie macht. Die PSE ist für sich gesehen schon eine wirkungsvolle komplementärmedizinische Therapie. Ich verwende sie bei "komplizierteren" Erkrankungen, um den psychischen Teil im Fässchen zu reduzieren. Die Therapie läuft in Form von homöopathischen Tropfen im Hintergrund und dauert etwas 1 bis 1.5 Jahre.  Hier geht es darum, Konflikte, welche jedem Charakter eigen sind, zu behandeln und durch dies die nötige Energie wieder zurückzuerlangen, welche den Heilprozess unterstützen. 

Als Beispiel bringe ich gerne den Phlegmatiker. Der Phlegmatiker ist sehr zuverlässig, gut geordnet, organisiert und strukturiert. Es fehlt ihm jedoch manchmal ein bisschen die Leichtigkeit, das Sorglose. Der Phlegmatiker braucht dann meistens eine Therapie des 5 Chakras um ihn in die Richtung des Sorglosen, Leichten zu führen und dadurch diese Energie zurückzuerlangen. 

Die genauere Beschreibung der PSE sehen sie unter folgendem Link zur PSE.

Kontakt

Praxis Dr. Lehner

FMH Allgemeine Innere Medizin

Fähigkeitsausweis Neuraltherapie, Manuelle Medizin, zertifizierter Bioresonanztherapeut, orthomolekulare Medizin, Vitalfeldtherapeut, Ozonanwendungen, IHHT, e-scan Stoffwechselanalyse und metabolic coaching

Balfrinstrasse 15a

3930 Visp

Tel: 027 946 30 04

mail: praxis.dr.lehner@hin.ch (MPA)

            lehner.michael@hin.ch (Arzt)